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2007
Melodie & Rhythmus 1/2008
Review "The Things That Count"
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In Nashville nimmt man Musik schnell auf. Meistens sind’s „First Take“-Songs, die am Ende stehen. Manche Europäer finden so was total doof – manche stehen total drauf. Für sie ist Nashville gleich Magie. Der Würzburger Markus Rill ist jetzt auch mal wieder hingefahren, um mit Richard McLaurin sein neues Album „The Things That Count“ einzuspielen. Hat alles prime geklappt, die zwölf Country- und Folkpopsongs sind großartige, stark melancholische Träumereien. Zwischen Bob Seger-Nähe und Tom Waits’ Dreckigkeit im Gesang hört sich Rill oft einsam, nachdenklich und sowieso komplett in sich versunken an. Mandolinen, Akustik- und E-Gitarren spielen sehr US-folkish dazu. „The Things That Count“ ist der Soundtrack für Scheißwettertage, für die Momente, in denen man mal so richtig runterkommen möchte und dabei nicht unbedingt traurig werden will. Die Lieder so winterjackenwarm, dass man sich auch physisch dfabei gut fühlt, soweit geht es hier. Schöne Platte (ebh)
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